KlimaGuide
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26 Einträge
Strategien für Energieeffizienz bezeichnet die Nutzung von weniger Energie zur Erstellung einer Dienstleistung oder eines Produkts.
Wärmepumpen in Gewerbe und Industrie: Energieeffizienz steigern und Förderungen nutzen.
In vielen Unternehmen sind Kühlmöbel mit einer älteren Energieeffizienzklasse im Einsatz. (IEEKN)
Im betrieblichen Alltag kann es vorkommen, dass Maschinen und Anlagen unnötig häufig an- und abgefahren werden oder sich über längere Phasen hinweg im Leerlauf befinden. (IEEKN)
Die Bremsstrom-Rückgewinnung bei zyklischen und spontanen Bremsvorgängen kann zu Energieeinsparungen und einer Verbesserung der Gesamteffizienz von Maschinen und Fahrzeugen führen. (IEEKN)
Viele industriell oder gewerblich erzeugte Zwischen- und Endprodukte durchlaufen Waschprozesse mit anschließender thermischer Trocknung. (IEEKN)
Die Bedienung technischer Gebäudeausrüstung (TGA) geschieht in vielen Betrieben manuell. Durch Automatisierung sind jedoch erhebliche Energieeinsparungen möglich. (IEEKN)
Wenn es um die Optimierung des Energieverbrauchs von technischen Anlagen und Prozessen geht, werden klassische Querschnittstechnologien häufig als wenig relevant angesehen. (IEEKN)
Wird bei Ventilatoren und Pumpen der Volumenstrom um 50 Prozent reduziert, senkt dies die elektrische Leistungsaufnahme des Antriebsmotors im Durchschnitt auf unter 15 Prozent. (IEEKN)
Maschinen und Anlagen aller Art sollten in Zeiten, in denen sie nicht genutzt werden, möglichst abgeschaltet oder gedrosselt werden. (IEEKN)
Ventilatoren treiben Lüftungs- und Klimatisierungssysteme an oder sorgen für Kühlung, Stofftransport oder Luftaustausch bzw. –durchmischung. (IEEKN-018)
…Das Energiebuch für Handwerksbetriebe ist eines der Kern-Instrumente der Effizienzberatung im Handwerk. Als Ordner konzipiert ermöglicht es das Sammeln und planvolle Erfassen der wichtigsten betrieblichen Daten rund um das Thema Energie in aufeinander abgestimmten Registern und unter Nutzung spezieller Aufnahmebögen. Dabei ermöglicht es außerdem grundlegende Auswertungen und schafft so eine wichtige Entscheidungsbasis für zukünftiges Handeln. Das auf die Bedürfnisse von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) abgestimmte "Energiebuch E-Tool" wurde zunächst als analoger Registerordner entwickelt und macht nun mittels der browserbasierten "E-Tool"-Plattform den Schritt in die digitale Welt. Über die reine Sammlung der betrieblichen Energiedaten hinaus, erlaubt das E-Tool individuelle Auswertungen zu energieträgerbezogenen Verbräuchen und CO2-Emissionen sowie die Darstellung von Kennzahlen zur Einordnung - alle diese Informationen können über Jahre hinweg übersichtlich verfolgt werden. Das Tool ermöglicht zudem eine konsequent einfache Datenerfassung über einen Schritt für Schritt-Modus und stellt den Nutzern verschiedene "Zusatzmodule" für die praktische Alltagsarbeit zur Verfügung (z.B. PV-Rechner, Strom- und Energiesteuer-Rückvergütung, Betriebsentwicklungsplan, CO2-Bepreisung etc.). Die Energiekosten eines Handwerkbetriebes können – je nach Gewerk – einen substanziellen Anteil an dessen Gesamtkosten ausmachen. Die im Unternehmen benötigte Energie effizienter zu nutzen bedeutet daher nicht nur einen Mehrwert für Umwelt- und Klimaschutz, es bedeutet praktisch immer auch die Einsparung von Kosten! Als Betriebsinhaber hat man allerdings – neben dem aktuellen Tagesgeschäft – häufig nicht die Zeit, sich mit dieser Thematik im Detail zu beschäftigen und die vorhandenen Einsparpotenziale zu identifizieren oder gar auszuschöpfen; nicht selten fehlen auch die notwendigen Anhaltspunkte, wie hier am geschicktesten vorgegangen werden kann Um Handwerksbetrieben auf dem Weg zu mehr Energieeffizienz eine adäquate Unterstützung bieten zu können, wurde das bundesweit einheitliche Energiebuch entwickelt. Auf freiwilliger Basis können hier die wichtigen betrieblichen Energiedaten planvoll erfasst und zentral gesammelt werden. Damit stehen alle energetisch relevanten Daten zukünftig „mit einem Griff“ zur Verfügung, und können jederzeit unkompliziert als Entscheidungsbasis für künftiges Handeln genutzt werden. Entwickelt wurde das Energiebuch von sieben Umweltzentren des Handwerks aus ganz Deutschland im Rahmen der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz. Der Entwicklungsprozess fußt auf der jahrelangen Beratungserfahrung der Umweltzentren des Handwerks und wurde unterstützt vom Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V. (ZDH) sowie dem Deutschen Industrie und Handelskammertag (DIHK). Das Energiebuch liefert außerdem die Datengrundlage für weitere Energieeffizienz-Initiativen bzw. gesetzliche Vorschriften. Für die im Rahmen der Initiative Energieeffizienz- und Klimaschutz-Netzwerke (IEEKN) gegründeten Handwerks-Netzwerke wird das Energiebuch z.B. auch als das vorgeschriebene Netzwerkarbeitsbuch verwendet. Hierzu wurde ein eigenes Netzwerk-Register geschaffen. Als digitales Format zum Energiebuch steht seit 2021 auch das E-Tool Webportal zur Verfügung.…
In vielen Pumpensystemen liegen Durchfluss und Druck über dem tatsächlichen Bedarf.
Der Energiebedarf von Beleuchtungsanlagen kann je nach Nutzung der Räume optimiert werden.
…Druckluft-Leckagen abdichten, Arbeitsplatz-Analyse. Die ebm-papst Gruppe ist der weltweit führende Hersteller von Ventilatoren und Motoren. Seit der Gründung 1963 setzt ebm-papst als Technologieunternehmen kontinuierlich weltweite Marktstandards. 2010 initiierte der Technologieführer ebm-papst das mittlerweile bundesweit bekannte Auszubildenden-Projekt Energiescouts und gilt somit als dessen „Erfinder“. Mittlerweile wurden so an knapp 60 IHKs deutschlandweit über 12.000 Auszubildende aus über 2.500 Unternehmen verschiedenster Branchen zu Energiescouts ausgebildet. Auch bei ebm-papst werden seit der Initiierung des Projekts an allen deutschen Standorten jedes Jahr rund 15 Auszubildende von den amtierenden Energiescouts eingelernt und geschult. Über mehrere Energiescouts-Generationen hat sich die Suche nach Einsparpotentialen weiterentwickelt. Dafür stehen den Auszubildenden verschiedene Messgeräte zur Verfügung, unter anderem ein Druckluft-Leckagen-Messgerät, Wärmebildkamera, Lärmmesser und Arbeitsplatz-Analysegerät. Der Einsatz von Luftdruck wird in der Produktion bei fast allen Arbeitsschritten benötigt. Mit der Zeit entstehen dabei Leckagen und Luftdruckabfälle, die Kosten verursachen und vor allem unnötig Energie verbrauchen. Deshalb ist das Finden und Reparieren von Druckluft-Leckagen in den Produktionen am Standort Mulfingen, St. Georgen und Landshut einer der Schwerpunkte der Energiescout-Teams. Mit einem speziellen Messgerät ausgestattet können die Energiescouts die undichten Stellen leicht aufspüren und in den meisten Fällen selbst reparieren. Sollte die Reparatur durch die Energiescouts nicht möglich sein, werden die Leckagen markiert und in einen Lageplan eingetragen, um der zuständigen Fachabteilung die Suche nach den undichten Stellen zu erleichtern. Neben der Suche nach Druckluft-Leckagen, die einen großen Teil des Praxisblocks der Energiescouts einnimmt, haben sich die Projekte auf andere Bereiche weiterentwickelt. Themen wie Eigenerzeugung von Energie, Vertical Farming, E-bike-Ladestationen und weitere Projekte im Nachhaltigkeitsbereich erweitern das Spektrum der Energiescouts. Die Energiescouts-Generationen haben beim Ventilatorenspezialist mittlerweile für Einsparungen von weit über einer Million Euro gesorgt. Darüber hinaus erhielt das Projekt bereits mehrere Auszeichnungen, darunter 2013 den Deutschen Nachhaltigkeitspreis und den Automotive Supply Chain Global Award der Kategorie „Best Apprenticeship Programme“. Im selben Jahr reisten die damaligen Energiescouts in die USA, um ihr Projekt dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen, der Deutsch-Amerikanischen Handelskammer, verschiedenen Unternehmen und einer technischen High School vorzustellen.…
Druckluft spielt in der modernen Industrie eine wesentliche Rolle und wird in fast jedem Produktionszweig verwendet, ist aber teuer. Zugleich ist das Einsparpotential meist hoch.
Energieeffizienz ist ein wichtiger Baustein für Klimaschutz und Energiewende im Betrieb. Die 7 Schritte geben eine Übersicht für einen systematischen Einstieg in Energieeffizienzverbesserungen.
Viele Kompressoren in Betrieben sind überdimensioniert und/oder schlecht geregelt. Diese weisen dann oft einen Auslastungsgrad von nur 50 % auf.