KlimaGuide
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In vielen Pumpensystemen liegen Durchfluss und Druck über dem tatsächlichen Bedarf.
Eine optimierte Steuerung erhöht die Energieeffizienz der Anlage deutlich. Möglich ist eine Optimierung u.a. durch Drosselung und die Drehzahlregelung mittels Frequenzumrichter.
In vielen Industrieanlagen werden Pumpen von alten Elektromotoren angetrieben.
Der Betrieb bei mittlerem Durchfluss kann den Wirkungsgrad der Pumpe um 20 oder 30 % gegenüber dem optimalen Betriebspunkt verringern.
…Das Energiebuch für Handwerksbetriebe ist eines der Kern-Instrumente der Effizienzberatung im Handwerk. Als Ordner konzipiert ermöglicht es das Sammeln und planvolle Erfassen der wichtigsten betrieblichen Daten rund um das Thema Energie in aufeinander abgestimmten Registern und unter Nutzung spezieller Aufnahmebögen. Dabei ermöglicht es außerdem grundlegende Auswertungen und schafft so eine wichtige Entscheidungsbasis für zukünftiges Handeln. Das auf die Bedürfnisse von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) abgestimmte "Energiebuch E-Tool" wurde zunächst als analoger Registerordner entwickelt und macht nun mittels der browserbasierten "E-Tool"-Plattform den Schritt in die digitale Welt. Über die reine Sammlung der betrieblichen Energiedaten hinaus, erlaubt das E-Tool individuelle Auswertungen zu energieträgerbezogenen Verbräuchen und CO2-Emissionen sowie die Darstellung von Kennzahlen zur Einordnung - alle diese Informationen können über Jahre hinweg übersichtlich verfolgt werden. Das Tool ermöglicht zudem eine konsequent einfache Datenerfassung über einen Schritt für Schritt-Modus und stellt den Nutzern verschiedene "Zusatzmodule" für die praktische Alltagsarbeit zur Verfügung (z.B. PV-Rechner, Strom- und Energiesteuer-Rückvergütung, Betriebsentwicklungsplan, CO2-Bepreisung etc.). Die Energiekosten eines Handwerkbetriebes können – je nach Gewerk – einen substanziellen Anteil an dessen Gesamtkosten ausmachen. Die im Unternehmen benötigte Energie effizienter zu nutzen bedeutet daher nicht nur einen Mehrwert für Umwelt- und Klimaschutz, es bedeutet praktisch immer auch die Einsparung von Kosten! Als Betriebsinhaber hat man allerdings – neben dem aktuellen Tagesgeschäft – häufig nicht die Zeit, sich mit dieser Thematik im Detail zu beschäftigen und die vorhandenen Einsparpotenziale zu identifizieren oder gar auszuschöpfen; nicht selten fehlen auch die notwendigen Anhaltspunkte, wie hier am geschicktesten vorgegangen werden kann Um Handwerksbetrieben auf dem Weg zu mehr Energieeffizienz eine adäquate Unterstützung bieten zu können, wurde das bundesweit einheitliche Energiebuch entwickelt. Auf freiwilliger Basis können hier die wichtigen betrieblichen Energiedaten planvoll erfasst und zentral gesammelt werden. Damit stehen alle energetisch relevanten Daten zukünftig „mit einem Griff“ zur Verfügung, und können jederzeit unkompliziert als Entscheidungsbasis für künftiges Handeln genutzt werden. Entwickelt wurde das Energiebuch von sieben Umweltzentren des Handwerks aus ganz Deutschland im Rahmen der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz. Der Entwicklungsprozess fußt auf der jahrelangen Beratungserfahrung der Umweltzentren des Handwerks und wurde unterstützt vom Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V. (ZDH) sowie dem Deutschen Industrie und Handelskammertag (DIHK). Das Energiebuch liefert außerdem die Datengrundlage für weitere Energieeffizienz-Initiativen bzw. gesetzliche Vorschriften. Für die im Rahmen der Initiative Energieeffizienz- und Klimaschutz-Netzwerke (IEEKN) gegründeten Handwerks-Netzwerke wird das Energiebuch z.B. auch als das vorgeschriebene Netzwerkarbeitsbuch verwendet. Hierzu wurde ein eigenes Netzwerk-Register geschaffen. Als digitales Format zum Energiebuch steht seit 2021 auch das E-Tool Webportal zur Verfügung.…
…Energieaudits und Energie- und Umweltmanagementsysteme sind Schlüsselinstrumente zur Identifizierung und Umsetzung energieeffizienzsteigernder Maßnahmen. Diese unterstützen Unternehmen, ihren Energieverbrauch und die damit verbundenen Kosten zu senken. Der wirtschaftliche Nutzen von Energieaudits sowie von Energie- und Umweltmanagementsystemen ist daher als hoch einzuschätzen. Um bei besonders energieintensiven Unternehmen, ab einem durchschnittlichen Gesamtenergieverbrauch von mehr als 7,5 GWh in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren, eine kontinuierliche Überwachung und Optimierung des Energieverbrauchs zu erreichen, wurde mit § 8 EnEfG die Verpflichtung zum Betrieb eines Energie- oder Umweltmanagementsystemen eingeführt. Daneben sind alle Nicht-KMU´s mit einem durchschnittlichen Gesamtenergieverbrauch von weniger als 7,5 GWh pro Jahr gemäß § 8 EDL-G verpflichtet, turnusmäßig alle vier Jahre ein Energieaudit unter Inanspruchnahme von qualifizierten und akkreditierten Energieauditoren durchzuführen. Bei Unternehmen, die den Nicht-KMU-Status aufweisen und einen Gesamtenergieverbrauch bis 500.000 KWh/a haben, gilt generell ebenfalls die Energieauditpflicht nach dem EDL-G. Diese Unternehmen können jedoch zum jeweiligen Stichtag Gebrauch von der Bagatellschwellenregelung machen. In diesem Fall ist bis zum eigentlichen Fertigstellungsdatum des Energieaudits und alle vier Jahre folgend der Gesamtenergieverbrauch festzustellen und zu Übermitteln. Diese Unternehmen müssen kein detailliertes Energieaudit nach der DIN 16247-1 durchführen, sondern kommen der Energieauditpflicht über die Feststellung und Meldung der Bagatellschwelle nach. Zusätzlich sind gemäß § 9 EnEfG alle Unternehmen, die einen Gesamtenergieverbrauch von mehr als 2,5 GWh besitzen, dazu verpflichtet, wirtschaftliche Endenergieeinsparmaßnahmen, die im Rahmen eines Energieaudits oder durch Energie- oder Umweltmanagementsysteme identifiziert wurden, in von externen Experten überprüften Umsetzungsplänen zusammenzufassen und zu veröffentlichen. Das BAFA ist mit der stichprobenhaften Überprüfung der Erfüllung der Energieauditpflicht nach dem EDLG, der Erfüllung der Pflicht zum Betrieb von Energie- und Umweltmanagementsysteme, der Veröffentlichung Umsetzungsplänen nach § 8 und 9 EnEfG sowie der Bereitstellung einer öffentlichen Liste von Personen, die zur Durchführung von Energieaudits berechtigt sind (Energieauditorenliste) beauftragt. Diese Personen müssen über die erforderliche Qualifikation nach § 8b EDL-G verfügen. Um den Energieauditoren die Durchführung der Energieaudits zu erleichtern, hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Abstimmung mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) einen Leitfaden erstellt. Er dient den Energieauditoren als Anwenderhilfe zur Erstellung von Energieauditberichten nach DIN EN 16247-1. Zu den Grundlagen und allgemeinen Fragestellungen der Unternehmen rund um die Verpflichtungen nach § 8 ff EDLG und § 8 bis 10 EnEfG haben wir umfangreiche Informationen in verschiedenen Merkblättern und Leitfäden zusammengetragen. Weiterhin steht ein Fragenkatalog mit den wichtigsten FAQ zur Verfügung, Alle relevanten Informationen finden Sie unter dem Reiter „Publikationen“ Zum systematischen und zielgerichteten Erfahrungsaustausch kann es zudem förderlich sein, sich untereinander zu vernetzen, etwa im Rahmen der „Initiative Energieeffizienz-Netzwerke“. Alle „Nicht-KMU“ im Sinne des EDL-G sind zur Abgabe einer Online-Energieauditerklärung spätestens zwei Monate nach Fertigstellung des Energieaudits/ Feststellung der Bagatellschwelle verpflichtet. Unternehmen ohne Energieverbrauch bzw. mit einer Zertifizierung nach ISO 50001 / EMAS müssen diese Online-Erklärung nicht abgeben. Die Online-Erklärung ist unabhängig von einer möglichen Stichprobenkontrolle abzugeben und ersetzt die Nachweisführung im Rahmen unserer Stichprobekontrolle nicht! Das Formular zur Abgabe der Online-Energieauditerklärung finden Sie auf Seiten der BAFA. Im Zuge eines automatisierten Auswahlprozesses für die Stichprobenkontrolle nach § 8c Abs. 2 EDL-G sowie nach § 10 EnEfG werden Unternehmen schriftlich zur Nachweiserbringung gebeten. Sofern Sie ein solches Schreiben vom BAFA erhalten haben, ist es erforderlich, dass Sie das elektronische Rückmeldeformular zur Stichprobenkontrolle ausfüllen. Dieses kann nur mit Kennung und Passwort aufgerufen werden. Diese Informationen finden Sie in Ihrem Anschreiben. Das Formular finden Sie hier. Bitte laden Sie gleichzeitig mit dem Elektronischen Rückmeldeformular zur Stichprobenkontrolle die nachfolgenden, vollständig ausgefüllten Formulare hoch: 1. https://www.bafa.de/SharedDocs/Downloads/DE/Energie/ea_bestaetigung_richtigkeit.html?nn=1464120 2. https://www.bafa.de/SharedDocs/Downloads/DE/Energie/ea_nachweis_durchf%C3%BChrung_energieaudit.html?nn=1464120. Das Energieeffizienzgesetzes (EnEfG) legt in § 8 fest, dass alle Unternehmen ab einem durchschnittlichen Jahresgesamtenergieverbrauch in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren von mehr als 7,5 GWh pro Jahr innerhalb von 20 Monaten nach Inkrafttreten (18. November 2023) des Gesetzes ein Energie- oder Umweltmanagementsystem einführen und betreiben müssen. Zusätzlich werden mit § 9 EnEfG alle Unternehmen mit einem durchschnittlichen Gesamtenergieverbrauch von mehr als 2,5 GW pro Jahr, die ein Energie- oder Umweltmanagementsystem betreiben oder ein Energieaudit nach § 8 EDL-G nach dem 18. November 2023 abgeschlossen haben, dazu verpflichtet, Umsetzungspläne von wirtschaftlichen Endenergieeinsparmaßnahmen zu erstellen, durch unabhängige Experten prüfen zu lassen und zu veröffentlichen. Weitere Informationen zum Energieeffizienzgesetz finden Sie hier. Weitere Informationen zur Ermittlung des Gesamtenergieverbrauchs finden Sie hier.…
…Die Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes ist ein bundesweites Verzeichnis nachweislich qualifizierter Fachkräfte für energieeffizientes Bauen und Sanieren. Die rund 13.000 gelisteten Expertinnen und Experten kommen aus dem gesamten Bundesgebiet und sind in Energieberatung, Architektur, Ingenieurwesen sowie Handwerk tätig. Sie decken mit ihrem Fachwissen die gesamte Gebäudebandbreite ab – von Privathäusern über kommunale und gewerbliche Gebäude bis hin zu Baudenkmälern. Entsprechend ihrer nachgewiesenen Qualifikation sind die Expertinnen und Experten für die jeweiligen Förderprogramme des Bundes antragsberechtigt. Wer energieeffizient bauen oder sanieren will, ist auf die Unterstützung qualifizierter Energieeffizienz-Expertinnen und -Experten angewiesen. Sie sichern die Qualität von Energieeffizienzmaßnahmen an Gebäuden. Schon kleine Ungenauigkeiten in der Planungs- oder Bauphase können dazu führen, dass die erwarteten Einsparungen nicht erreicht und daran gebundene Fördergelder nicht ausbezahlt werden. Um für Energieberatungen sowie Bauplanungen und -begleitungen bundesweit einheitliche Qualitätsstandards zu etablieren, haben das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und die KfW Bankengruppe (KfW) 2011 beschlossen, Expertinnen und Experten für geförderte Energieberatungen sowie hocheffiziente Sanierungen und Neubauten in einer bundeseinheitlichen Liste zu führen. Seitdem bietet die Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes Kontakt zu professionellen Begleitern für energieeffizientes Bauen und Sanieren in der Nähe. Gleichzeitig wurde sichergestellt, dass die gelisteten Fachkräfte aus den verschiedenen Berufsstände über eine gleichwertige und hohe Qualifikation verfügen. Bei der Aufnahme müssen die Expertinnen und Experten nachweisen, dass sie die Qualifikationsanforderungen der Liste im Bereich energieeffizientes Bauen und Sanieren erfüllen. Der Eintrag in die Expertenliste gilt für drei Jahre. Dann kann er durch aktuelle Nachweise über Fortbildungen bzw. über Praxis-Referenzen verlängert werden. Diese Nachweise werden überprüft. Zudem werden die Arbeitsergebnisse der gelisteten Expertinnen und Experten stichprobenartig über die Vor-Ort-Kontrollen überprüft. Die dena koordiniert die Energieeffizienz-Expertenliste. Sie ist Ansprechpartnerin für die eingetragenen Expertinnen und Experten, prüft deren Qualifikationen und stichprobenartig auch ihre Arbeitsergebnisse. Außerdem entwickelt die dena die Expertenliste fortlaufend weiter, integriert neue Förderprogramme in das Qualitätssicherungssystem und optimiert die allgemeinen Rahmenbedingungen. Dabei stimmt sie sich eng mit den Projektpartnern und den Trägern der wichtigsten Förderprogramme des Bundes für Gebäudeeffizienz ab. Insgesamt 23 Netzwerkpartner, darunter Verbände und Organisationen der Energieberatung, Vertretungen einzelner Berufsgruppen und Verbraucherschutz in ganz Deutschland, unterstützen das Projekt mit ihrer Expertise.…
…Die Angebote sind den folgenden Themenbereichen zugeordnet, sodass Ihr Netzwerk zielgerichtet Informationen findet: Klimaschutz und Klimaneutralität Ressourceneffizienz Nachhaltigkeit Technologien Kreislaufwirtschaft Umweltschutz Innovation Energieeffizienz Erneuerbare Energien Durch die Erweiterung der Initiative Energieeffizienz- und Klimaschutz-Netzwerke um die Themengebiete Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz beschäftigen sich die Netzwerke nun mit viel mehr Themen und möglichen Maßnahmen. Um das Wissen zu stärken und einen schnellen Zugriff auf relevante Fachinformationen und Hilfen zu geben, bietet die Webseite der Netzwerkinitiative nun eine Übersicht an vielfältigen Angeboten und Fachinformationen zu den neuen Themengebieten. Dazu gehören Leitfäden, digitale Tools, Beratungs- und Förderangebote oder auch Tutorials, deren Inhalte Ihre Netzwerkarbeit unterstützen können. Unter dem folgenden Link können Sie sich zu Ihren gewünschten Themengebieten die Unterstützungsangebote anschauen. Der Info-Kompass bietet Informationen zu den jeweiligen Angeboten, indem auf der Mindmap das ausgewählte Themengebiet angeklickt wird. Die nun sichtbaren Unterordner beinhalten Inhalte von verschiedenen Angebotstypen. Mit einem Klick auf den jeweiligen Typ öffnet sich eine weitere Oberfläche und man erhält eine Übersicht aller Angebote des jeweiligen Themengebietes und Typs. Bei der Auswahl eines einzelnen Angebots öffnet sich ein Steckbrief des Angebots, indem weitere Informationen, eine Kurzbeschreibung sowie der Link zu finden sind. Mit einem Klick auf das Kreuz oben rechts lässt sich das Fenster wieder schließen und man gelangt zurück auf die letzte Ebene. Zurück zur Gesamtübersicht gelangt man, indem man links oben auf das Symbol mit dem Haus klicken. Alle Angebote lassen sich statt in der Mindmap auch als Liste anzeigen, indem oben rechts das Symbol „Liste“ ausgewählt wird. Dann erscheint eine Liste aller Angebote in alphabetischer Reihenfolge. Außerdem beinhalten sowohl Listenansicht als auch Mindmap eine klassische Filterfunktion, die sich auf der linken Seite sowie oberhalb der Aktionsfläche befindet. Mit der Auswahl einer oder mehrere Kategorien können Filter gesetzt werden, sodass Wunschthemen oder Angebote direkt angezeigt werden. Mit einem Klick auf „Filter zurücksetzen“ werden alle gesetzten Filter zurückgesetzt und man gelangt zurück zu Übersicht. Mithilfe der Suchfunktion des obigen Suchfeldes können Angebote auch durch Stichworte gefunden werden.…
…Reduzierung von Abfällen und Steigerung der Ressourceneffizienz Die Jokisch GmbH ist Zulieferer für die metallbearbeitende Industrie. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Herstellung von wassermischbaren und nicht-wassermischbaren Kühlschmierstoffen, Metallbearbeitungsölen, silikonfreien Trennmitteln für die Schweißtechnik, Schneidölen und Rostschutzmitteln. Mit ihren insgesamt 120 Mitarbeiter:innen vertreibt die Jokisch GmbH ihre Produkte in über 55 Ländern. Unter den 35 Mitarbeiter:innen in Oerlinghausen befand sich eine Auszubildende zur Industriekauffrau, die an der Energie-Scout-Schulung der IHK zu Köln teilgenommen hat. Chlorid wird als Leitwert genutzt, um eine Aussage über den Grad der Korrosivität bei wassermischbaren Kühlschmierstoffen zu treffen. Dafür verwendete die Jokisch GmbH bisher spezielle Test-Kits mit drei Chemikalien. Für die Chloridbestimmung werden die Chemikalien allerdings in unterschiedlich großen Mengen benötigt. Dadurch wird eine der drei Chemikalien (Salpetersäure) aufgebraucht, während Reste der zwei weiteren Chemikalien (Indikator CL 500 und Quecksilber (II)-Nitrat) übrigbleiben. Speziell die Entsorgung der Quecksilberverbindung als Sondermüll war bisher kostenintensiv und aufwändig. Der hohe Verbrauch an Test-Kits sollte deshalb durch den Einsatz von zugekaufter Salpetersäure reduziert werden. Nach Prüfung eventuell zusätzlicher Sicherheitsvorschriften bei der Lagerung von Salpetersäure, musste die richtige Konzentration gefunden werden. Die Salpetersäure des Test-Kits hatte eine Konzentration von 3 %, während der lieferbare 10-Liter-Kanister eine Konzentration von 5 % enthielt. Durch eine entsprechende Verdünnung auf 3% konnte eine Menge von 17 Litern gebrauchsfertiger Salpetersäure erzielt werden. Diese Menge an Salpetersäure wird der Jokisch GmbH für ca. 20 Jahre ausreichen. Das Projekt hatte mit geringem Aufwand eine große Wirkung. Durch die Herstellung der Salpetersäure in der richtigen Konzentration werden die Kosten der Test-Kits eingespart. Die beiden anderen Chemikalien sind für die nächsten Jahre ausreichend vorhanden. Positive Nebeneffekte sind der gewonnene Platz im Labor sowie eine Zeitersparnis beim Einkauf. Besonders bemerkenswert war die kurze Amortisationszeit des Projekts von 26 Tagen.…
Wie können Veranstaltungen klimabewusst gestaltet werden? Olaf Marsson, Gründer von Berlin Event O.Schulz & M.Worm OHG, berichtet, welche Stellschrauben es gibt.
Abwärme entsteht grundsätzlich dort, wo physikalische Arbeit verrichtet wird. (IEEKN)
Um IT-Rechenleistungen bereitzustellen, betreiben viele Unternehmen eigene Serverräume. Eine bessere Einstellung der Raumkühlung spart Energie. (IEEKN)
Ein einfaches Energiemanagement lohnt sich für alle Unternehmen, unabhängig von Größe oder Branche. (IEEKN)
Durch die Digitalisierung von Sprühtrocknungstürmen kann der Trocknungsprozess optimiert werden, sodass Energie effizienter eingesetzt wird. (IEEKN)
Raumwärme macht in Büro- und Verwaltungsgebäuden den größeren Teil des Endenergiebedarfes aus. (IEEKN)
Energielandkarten, mit denen sich Energieeffizienzpotenziale systematisch erkennen lassen. (IEEKN)
Die Pinch-Analyse hilft dabei, Potenziale zur internen Wärmerückgewinnung in thermischen Prozessen oder Anlagen zu identifizieren. (IEEKN)