KlimaGuide
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Alle Inhalte sind sorgfältig recherchiert, für Richtigkeit und Aktualität können wir aber keine Gewähr übernehmen. Hinweise zur Verbesserung und Vorschläge für weitere Beiträge nehmen wir gerne auf (netzwerk-klimaschutz(at)dihk.de).
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Mit einer Treibhausgasbilanz wissen Unternehmen, wo beim betrieblichen Klimaschutz Handlungsbedarf besteht.
Der Wärmebedarf von Gebäuden ist neben dem energetischen Zustand auch maßgeblich von der Größe der beheizten Fläche abhängig. (IEEKN)
Klare Zielsetzungen der Geschäftsführung zur Energieeffizienzsteigerung und Energieeinsparung bieten eine Orientierung für alle Mitarbeitenden. (IEEKN)
Um Anstrengungen zur Energieeinsparung und Energiesubstitution im Unternehmen zu bündeln, bietet sich die Bildung einer Energie-Task-Force an. (IEEKN)
…In aller Kürze Mitarbeiterbefragung, Modernisierung der Beleuchtung und Digitalisierung von Verwaltungsprozessen. THIMM Display ist ein Geschäftsbereich der Northeimer THIMM Gruppe. Die 1949 gegründete Unternehmensgruppe ist einer der führenden Hersteller von Transport- und Verkaufsverpackungen aus Wellpappe, hochwertigen Verkaufsaufstellern (Displays), Verpackungssystemen aus unterschiedlichen Materialkombinationen sowie verpackungsrelevanten Dienstleistungen im europäischen Markt. Mehr als 3.000 Mitarbeiter an 20 Standorten in Deutschland, Tschechien, Rumänien, Polen, Frankreich und Mexiko erwirtschaften einen Jahresumsatz von rund 560 Millionen Euro. Am Standort Wörrstadt produziert das Unternehmen mit rund 300 Mitarbeitern. Um Produktion und Verwaltung energieeffizienter zu gestalten, nahmen zwei Auszubildende des Unternehmens an der Energie-Scout-Schulung der IHK Rheinhessen teil. Darauf aufbauend machten sich die angehende Industriekauffrau und der angehende Industriekaufmann auf die Suche nach Energieeinsparpotenzialen im Unternehmen und identifizierten Mitarbeiter als elementaren Faktor für ihr Projekt. Zunächst entwickelte das Energie-Scout-Duo eine Mitarbeiterbefragung. Ziel war es, die allgemeine Bereitschaft und den Kenntnisstand der Mitarbeiter zum Thema Energie- und Ressourcensparen zu ermitteln. An der Durchführung der Umfrage beteiligten sich etwa 40% der Mitarbeiter. Von diesen räumte etwa die Hälfte ein, nur über mittelmäßige Kenntnisse zu verfügen, wünschte sich aber gleichzeitig Informationsangebote und Verbesserung im Betrieb. Darüber hinaus nutzten einige Mitarbeiter die Umfrage, um bereits konkrete Vorschläge zu machen. Auf Grundlage der vielversprechenden Tipps der Mitarbeiter analysierten die Energie-Scouts das tatsächliche Einsparpotential und erstellten Umsetzungspläne. Vier konkrete Maßnahmen werden nun umgesetzt: Zunächst ernennt jede Abteilung einen Energie-Botschafter. Darüber hinaus wird der Verbrauch von Papier durch die Digitalisierung von Auftrags- und Einkaufsvorgängen gesenkt, die Beleuchtung modernisiert und Computermonitore sollen automatisch in den Stand-by-Modus schalten. Bei kompletter Umsetzung des Projektes eröffnen sich THIMM Display Einsparpotentiale von insgesamt rund 13.000 Euro pro Jahr. Der Großteil entfällt auf die Modernisierung der Beleuchtung. Im Vergleich zu Leuchtstoffröhren verbrauchen neue LED-Lampen durchschnittlich 65% weniger Energie und sind wesentlich langlebiger. Im Jahr können so rund 100.000 kWh Strom eingespart werden. Durch die verstärkte Nutzung von papierfreien Arbeitsabläufen können rund 115.000 Blatt DIN A4 Papier pro Jahr eingespart werden.Wird der automatische Stromsparmodus bei den Monitoren des Unternehmens aktiviert, springen diese bei längerer Inaktivität des Nutzers von selbst in den Ruhemodus. Hierdurch können weitere 3000 kWh Strom pro Jahr eingespart werden. Für ihr Projekt wurden die Auszubildenden beim Bundesentscheid der Energie-Scouts in Berlin mit dem „Sonderpreis Mitarbeitermotivation 2016“ ausgezeichnet.…
Druckbehälter besitzen verschiedene Anwendungsformen und Funktionen. (IEEKN)
Der Leitfaden Betriebliche Elektromobilität dient als Handreichung, um die Umstellung auf betriebliche Elektromobilität in der Unternehmenspraxis einordnen zu können.
Der Leitfaden Betriebliches Mobilitätsmanagement bietet eine Hilfestellung für die Optimierung von Betriebsmobilität unter ökologischen und betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten.
Maschinen und Anlagen aller Art sollten in Zeiten, in denen sie nicht genutzt werden, möglichst abgeschaltet oder gedrosselt werden. (IEEKN)
Zehn Aspekte, die Sie in puncto Hard- und Software mitdenken sollten
…Das Energiebuch für Handwerksbetriebe ist eines der Kern-Instrumente der Effizienzberatung im Handwerk. Als Ordner konzipiert ermöglicht es das Sammeln und planvolle Erfassen der wichtigsten betrieblichen Daten rund um das Thema Energie in aufeinander abgestimmten Registern und unter Nutzung spezieller Aufnahmebögen. Dabei ermöglicht es außerdem grundlegende Auswertungen und schafft so eine wichtige Entscheidungsbasis für zukünftiges Handeln. Das auf die Bedürfnisse von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) abgestimmte "Energiebuch E-Tool" wurde zunächst als analoger Registerordner entwickelt und macht nun mittels der browserbasierten "E-Tool"-Plattform den Schritt in die digitale Welt. Über die reine Sammlung der betrieblichen Energiedaten hinaus, erlaubt das E-Tool individuelle Auswertungen zu energieträgerbezogenen Verbräuchen und CO2-Emissionen sowie die Darstellung von Kennzahlen zur Einordnung - alle diese Informationen können über Jahre hinweg übersichtlich verfolgt werden. Das Tool ermöglicht zudem eine konsequent einfache Datenerfassung über einen Schritt für Schritt-Modus und stellt den Nutzern verschiedene "Zusatzmodule" für die praktische Alltagsarbeit zur Verfügung (z.B. PV-Rechner, Strom- und Energiesteuer-Rückvergütung, Betriebsentwicklungsplan, CO2-Bepreisung etc.). Die Energiekosten eines Handwerkbetriebes können – je nach Gewerk – einen substanziellen Anteil an dessen Gesamtkosten ausmachen. Die im Unternehmen benötigte Energie effizienter zu nutzen bedeutet daher nicht nur einen Mehrwert für Umwelt- und Klimaschutz, es bedeutet praktisch immer auch die Einsparung von Kosten! Als Betriebsinhaber hat man allerdings – neben dem aktuellen Tagesgeschäft – häufig nicht die Zeit, sich mit dieser Thematik im Detail zu beschäftigen und die vorhandenen Einsparpotenziale zu identifizieren oder gar auszuschöpfen; nicht selten fehlen auch die notwendigen Anhaltspunkte, wie hier am geschicktesten vorgegangen werden kann Um Handwerksbetrieben auf dem Weg zu mehr Energieeffizienz eine adäquate Unterstützung bieten zu können, wurde das bundesweit einheitliche Energiebuch entwickelt. Auf freiwilliger Basis können hier die wichtigen betrieblichen Energiedaten planvoll erfasst und zentral gesammelt werden. Damit stehen alle energetisch relevanten Daten zukünftig „mit einem Griff“ zur Verfügung, und können jederzeit unkompliziert als Entscheidungsbasis für künftiges Handeln genutzt werden. Entwickelt wurde das Energiebuch von sieben Umweltzentren des Handwerks aus ganz Deutschland im Rahmen der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz. Der Entwicklungsprozess fußt auf der jahrelangen Beratungserfahrung der Umweltzentren des Handwerks und wurde unterstützt vom Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V. (ZDH) sowie dem Deutschen Industrie und Handelskammertag (DIHK). Das Energiebuch liefert außerdem die Datengrundlage für weitere Energieeffizienz-Initiativen bzw. gesetzliche Vorschriften. Für die im Rahmen der Initiative Energieeffizienz- und Klimaschutz-Netzwerke (IEEKN) gegründeten Handwerks-Netzwerke wird das Energiebuch z.B. auch als das vorgeschriebene Netzwerkarbeitsbuch verwendet. Hierzu wurde ein eigenes Netzwerk-Register geschaffen. Als digitales Format zum Energiebuch steht seit 2021 auch das E-Tool Webportal zur Verfügung.…
Ein Standort-Steckbrief ist eines der wichtigsten Instrumente im betrieblichen Mobilitätsmanagement. Manchmal werden auch die Begriffe Erreichbarkeitsanalyse oder Standortcheck sinngleich verwendet.
Teilnehmerprojekt an der 2024 Energie-Scout Bestenehrung. Dieses Projekt wurde bei SIEGENIA GRUPPE umgesetzt.
Elektromobilität im Fuhrpark als Handlungsfeld des betrieblichen Mobilitätsmanagements hat in den letzten Jahren an großer Bedeutung gewonnen.
In unserem Guten Beispiel berichtet das Unternehmen NEW AG vom Niederrhein, NRW, wie sie junge Menschen in den betrieblichen Klimaschutz einbinden und welche Herausforderungen bestehen.
Durch Auszubildende Energie sparen? Wie das geht zeigen unsere ausgezeichneten Energie-Scouts Projekte der IHKs.
Strategien für Energieeffizienz bezeichnet die Nutzung von weniger Energie zur Erstellung einer Dienstleistung oder eines Produkts.
Der Energieverbrauch von IT-Geräten in Büros - vom Laptop, über Bildschirme bis zum Drucker - kann durch verbrauchsoptimierte Einstellungen und Nutzung deutlich reduziert werden. (IEEKN)