KlimaGuide
Die wesentlichen Infos für Klimaschutz in KMUs: an einem Ort, strukturiert, übersichtlich. Nutzen Sie die Filter und/oder die Freitextsuche, um die für Ihr Unternehmen passenden Inhalte zu erhalten.
Bitte beachten Sie: Um Maßnahmen planen und auswerten zu können, müssen Sie mit Ihrem Unternehmen Mitglied im Unternehmensnetzwerk Klimaschutz sein. Dazu registrieren Sie sich auf der UNK-Plattform und legen ein Profil für Ihr Unternehmen an. Informationen zur kostenlosen Mitgliedschaft finden Sie hier.
Alle Inhalte sind sorgfältig recherchiert, für Richtigkeit und Aktualität können wir aber keine Gewähr übernehmen. Hinweise zur Verbesserung und Vorschläge für weitere Beiträge nehmen wir gerne auf (netzwerk-klimaschutz(at)dihk.de).
19 Einträge
Die Kenntnis der Lieferketten und deren Rückverfolgung bis zum Ort der Produktion sind grundlegend für eine Entwaldungsrisikoanalyse und das Ergreifen von Minderungsmaßnahmen.
Auf dem elan! Portal können Unternehmen Ihren aktuellen Stand bei der Umstellung auf entwaldungsfreie Lieferketten und die Einhaltung der Entwaldungsverordnung (EUDR) überprüfen.
Zusammenfassung von Maßnahmen der grünen und blauen Infrastruktur, veröffentlicht vom Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU).
Das Factsheet zeigt auf, wie Unternehmen durch die Umstellung auf entwaldungsfreie Lieferketten aktiv zum Klimaschutz beitragen können.
Zusammenfassung dieser Einführung zum Management physischer Klimarisiken für Unternehmen, veröffentlicht vom Umweltbundesamt (UBA).
Zusammenfassung der Broschüre veröffentlicht vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV)
Wie kann ein Unternehmen der Metallbranche ganzheitlich Energie sparen? Die CBV Blechbearbeitung GmbH setzt dabei unter anderem auf eine Mikrogasturbine wie unser Gute Beispiele Film zeigt.
Dieser Leitfaden bietet einen Standardansatz zur Messung und Verbesserung der Wasserresilienz in Unternehmen und verweist auf "Water Resilience Indicators" und ein "Resilience Scoring Tool" (ReST).
Dieser Leitfaden liefert konkrete und praxisnahe Handlungsanleitungen zu einem ganzheitlichen, kontextbasierten Wassermanagement.
Lange war Dampf ein günstiges und praktisches Wärmeträgermedium in der Industrie, welches in vielen Prozessen genutzt wurde. (IEEKN)
In vielen Betrieben erfolgt die Warmwasserbereitstellung für das Brauchwasser von Waschbecken oder Duschen zentral über die Heizungsanlage. Dabei kann es leicht zu Ineffizienzen kommen. (IEEKN)
Wie können Veranstaltungen klimabewusst gestaltet werden? Olaf Marsson, Gründer von Berlin Event O.Schulz & M.Worm OHG, berichtet, welche Stellschrauben es gibt.
In unserem Guten Beispiel berichtet das Unternehmen NEW AG vom Niederrhein, NRW, wie sie junge Menschen in den betrieblichen Klimaschutz einbinden und welche Herausforderungen bestehen.
Durch Auszubildende Energie sparen? Wie das geht zeigen unsere ausgezeichneten Energie-Scouts Projekte der IHKs.
Die Fripa Papierfabrik Albert Friedrich KG aus Miltenberg legt als Unternehmen einer energieintensive Branche den Fokus auf die Einsparung und Reduzierung von Energie, aber auch Wasser.
Wie kann ein Unternehmen auf erneuerbare Energien setzten und dadurch Kosten sparen? Die Condensator Dominit GmbH zeigt es hier.
Wie funktioniert Klimaschutz im Hotel? Das Freiburger Hotel Victoria zeigt diverse Möglichkeiten vom nachhaltigen Mobilitätsangebot über erneuerbare Energien zu Energieeffizienz.
…In aller Kürze Isolierung von Laugetanks senkt den Energieverbrauch bei Reinigung von Behältern, Leitungen und Produktionseinheiten Die Karlsberg Brauerei GmbH wurde im Jahr 1878 unter dem Namen „Bayrische Bierbrauerei zum Karlsberg“ gegründet. Innerhalb weniger Jahre wurde daraufhin die Brauerei aufgebaut. Heute verzeichnet das familiengeführte Unternehmen eine jährliche Produktionsmenge von rund zwei Millionen Hektolitern. Die Karlsberg Brauerei GmbH beschäftigt an ihrem Standort in Homburg 310 Mitarbeiter/innen. Darunter befinden sich aktuell 29 Auszubildende in sieben verschiedenen Ausbildungsberufen. An dem Energie-Scout Projekt beteiligten sich zwei Industriekauffrauen, ein Industriemechaniker und ein Elektroniker. Um eine saubere Bierherstellung zu gewährleisten werden in einer Clearing in Place (CIP)-Anlage die Behälter, Leitungen und Produktionseinheiten mit einer erhitzen Lauge gereinigt. Die dafür notwendige Wärme sowie der Energieverbrauch der Raumlüftungsanlage boten Potenzial für die Initiierung eines Energieeffizienzprojekts. Vor dem Energie-Scout Projekt waren zwei der drei Laugetanks sowie der Heißwassertank nicht isoliert. Die heiße Lauge und das Heißwasser erwärmten die Tanks, welche die Wärme in den Raum abstrahlten. Ab 32 °C Raumtemperatur wurde eine Belüftungsanlage in Betrieb genommen. Durch den Wärmeverlust der beiden Laugetanks musste die Lauge mittels Umwälzung kontinuierlich nacherhitzt werden. Mittels entsprechender Maßnahmen sollten die Prozesse der CIP-Anlage effizienter gestaltet und der Wärmeverlust reduziert werden. Ziele waren eine reduzierte Laufzeit der Umwälzpumpe und des damit verbundenen Stromverbrauchs und die Verringerung des Stromverbrauchs für die Raumkühlung. Die Energie-Scouts verglichen den bereits isolierten Tank mit nicht isolierten Tanks und stellten deutliche Einsparpotenziale fest. Nach der Dokumentation des Temperaturverlaufs der Lauge sowie der notwendigen Wärmemenge, um die Lauge zu erhitzen, erfolgte die Bestückung der beiden Tanks mit einer 100 mm dicken Isolierung. Die Berechnung des Energie-Scout-Teams ergab, dass durch die Isolierung der Tanks eine Energieeinsparung von rund 36 Prozent möglich ist. Durch die Reduktion der abgestrahlten Wärme der Lauge- und des Heißwassertanks kann auf eine Belüftungsanlage vollständig verzichtet werden. Jährlich können so ca. 8.900 Euro eingespart werden. Die Energieeinsparungen belaufen sich auf ca. 100.000 kWh und ergeben eine CO2 -Einsparung von ca. 42 Tonnen. Die Investitionskosten für die Tankisolierung amortisieren sich bereits nach 1,5 Jahren.…