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KlimaGuide

Die wesentlichen Infos für Klimaschutz in KMUs: an einem Ort, strukturiert, übersichtlich. Nutzen Sie die Filter und/oder die Freitextsuche, um die für Ihr Unternehmen passenden Inhalte zu erhalten.

Bitte beachten Sie: Um Maßnahmen planen und auswerten zu können, müssen Sie mit Ihrem Unternehmen Mitglied im Unternehmensnetzwerk Klimaschutz sein. Dazu registrieren Sie sich auf der UNK-Plattform und legen ein Profil für Ihr Unternehmen an. Informationen zur kostenlosen Mitgliedschaft finden Sie hier.

Alle Inhalte sind sorgfältig recherchiert, für Richtigkeit und Aktualität können wir aber keine Gewähr übernehmen. Hinweise zur Verbesserung und Vorschläge für weitere Beiträge nehmen wir gerne auf (netzwerk-klimaschutz(at)dihk.de).

445 Einträge

Webinar

Angesichts hoher Energiepreise stehen viele Unternehmen vor der Herausforderung, Strom und Gas effizienter einzusetzen.

Leitfaden

Das Factsheet zeigt auf, wie Unternehmen durch die Umstellung auf entwaldungsfreie Lieferketten aktiv zum Klimaschutz beitragen können.

Gutes Beispiel

Ein Unternehmen welches ein sozial verantwortliches und ökologisches Geschäftsmodell verfolgt.

Gutes Beispiel

Teilnehmerprojekt an der 2024 Energie-Scout Bestenehrung. Dieses Projekt wurde bei tesa Werk Hamburg GmbH umgesetzt.

Maßnahme

Die Beschaffungspraktik von Unternehmen kann ein großer Hebel für Klimaschutz sein. Eine Ist-Analyse beschaffter Güter nach Klimaschutzaspekten hilft, wirksame Maßnahmen zu identifizieren.

Maßnahme

Klare Zielsetzungen der Geschäftsführung zur Energieeffizienzsteigerung und Energieeinsparung bieten eine Orientierung für alle Mitarbeitenden. (IEEKN)

Maßnahme

Wenn es darum geht, die Energieeffizienz in Gebäuden zu steigern, ist eine effiziente Betriebsweise der technischen Gebäudeausrüstung nicht zu vernachlässigen. (IEEKN)

Leitfaden

Vor allem im Niedertemperaturbereich bieten sich in der Industrie sowie im Sektor Gewerbe, Handel und Dienstleistung vielfältige Einsatzgebiete für solare Wärme an.

Leitfaden

Diese Arbeitshilfe unterstützt Sie bei der Erstellung von Skizzen, Förderanträgen und Projektberichten im Rahmen der Förderprogramme der (NKI)

Gutes Beispiel

Teilnehmerprojekt an der 2024 Energie-Scout Bestenehrung. Dieses Projekt wurde bei Günther Spelsberg GmbH & Co. KG umgesetzt.

Maßnahme

Um Anstrengungen zur Energieeinsparung und Energiesubstitution im Unternehmen zu bündeln, bietet sich die Bildung einer Energie-Task-Force an. (IEEKN)

Förderlotse

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWK) fördert seit dem 1. April 2023 Kurzschulungen und fachpraktischen Anleitungen (Coaching) für den Einbau von Wärmepumpen in bestehende Gebäude.

Gutes Beispiel

…In aller Kürze Mitarbeiterbefragung, Modernisierung der Beleuchtung und Digitalisierung von Verwaltungsprozessen. THIMM Display ist ein Geschäftsbereich der Northeimer THIMM Gruppe. Die 1949 gegründete Unternehmensgruppe ist einer der führenden Hersteller von Transport- und Verkaufsverpackungen aus Wellpappe, hochwertigen Verkaufsaufstellern (Displays), Verpackungssystemen aus unterschiedlichen Materialkombinationen sowie verpackungsrelevanten Dienstleistungen im europäischen Markt. Mehr als 3.000 Mitarbeiter an 20 Standorten in Deutschland, Tschechien, Rumänien, Polen, Frankreich und Mexiko erwirtschaften einen Jahresumsatz von rund 560 Millionen Euro. Am Standort Wörrstadt produziert das Unternehmen mit rund 300 Mitarbeitern. Um Produktion und Verwaltung energieeffizienter zu gestalten, nahmen zwei Auszubildende des Unternehmens an der Energie-Scout-Schulung der IHK Rheinhessen teil. Darauf aufbauend machten sich die angehende Industriekauffrau und der angehende Industriekaufmann auf die Suche nach Energieeinsparpotenzialen im Unternehmen und identifizierten Mitarbeiter als elementaren Faktor für ihr Projekt. Zunächst entwickelte das Energie-Scout-Duo eine Mitarbeiterbefragung. Ziel war es, die allgemeine Bereitschaft und den Kenntnisstand der Mitarbeiter zum Thema Energie- und Ressourcensparen zu ermitteln. An der Durchführung der Umfrage beteiligten sich etwa 40% der Mitarbeiter. Von diesen räumte etwa die Hälfte ein, nur über mittelmäßige Kenntnisse zu verfügen, wünschte sich aber gleichzeitig Informationsangebote und Verbesserung im Betrieb. Darüber hinaus nutzten einige Mitarbeiter die Umfrage, um bereits konkrete Vorschläge zu machen. Auf Grundlage der vielversprechenden Tipps der Mitarbeiter analysierten die Energie-Scouts das tatsächliche Einsparpotential und erstellten Umsetzungspläne. Vier konkrete Maßnahmen werden nun umgesetzt: Zunächst ernennt jede Abteilung einen Energie-Botschafter. Darüber hinaus wird der Verbrauch von Papier durch die Digitalisierung von Auftrags- und Einkaufsvorgängen gesenkt, die Beleuchtung modernisiert und Computermonitore sollen automatisch in den Stand-by-Modus schalten. Bei kompletter Umsetzung des Projektes eröffnen sich THIMM Display Einsparpotentiale von insgesamt rund 13.000 Euro pro Jahr. Der Großteil entfällt auf die Modernisierung der Beleuchtung. Im Vergleich zu Leuchtstoffröhren verbrauchen neue LED-Lampen durchschnittlich 65% weniger Energie und sind wesentlich langlebiger. Im Jahr können so  rund 100.000 kWh Strom eingespart werden. Durch die verstärkte Nutzung von papierfreien Arbeitsabläufen können rund 115.000 Blatt DIN A4 Papier pro Jahr eingespart werden.Wird der automatische Stromsparmodus bei den Monitoren des Unternehmens aktiviert, springen diese bei längerer Inaktivität des Nutzers von selbst in den Ruhemodus. Hierdurch können weitere 3000 kWh Strom pro Jahr eingespart werden. Für ihr Projekt wurden die Auszubildenden beim Bundesentscheid der Energie-Scouts in Berlin mit dem „Sonderpreis Mitarbeitermotivation 2016“ ausgezeichnet.…

Gutes Beispiel

…In aller Kürze Verringerung von Fremdstoffen in Prüfmedien von Armaturen-Prüfständen Die ARI-Armaturen - Albert Richter GmbH & Co. KG entwickelt und produziert seit über 60 Jahren Armaturen zum Absperren, Regeln, Sichern und Ableiten von flüssigen und gasförmigen Medien. Anwendungen finden die Produkte, die von rund 850 Mitarbeitern an drei deutschen Standorten produziert werden, weltweit beispielsweise in Industrie-und Chemieprozessen, dem Schiffbau oder der Gebäudetechnik. Als Fortbildungsmaßnahme und zum Heben von möglichen Einsparpotentialen hat das Unternehmen mit zwei angehenden Industriemechanikern, einem angehenden Industriekaufmann und einem angehenden technischen Produktdesigner an der Energie-Scout Schulung der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld teilgenommen. Nach dem Abschluss der Energie-Scout Schulung haben die Auszubildenden zunächst eine Betriebsbegehung unternommen und Gespräche mit Bereichsleitern und Mitarbeitern/innen geführt. Anschließend haben sie eine Liste mit möglichen Projektideen erstellt und diese priorisiert. Ganz oben auf der Liste landete ein möglicher Verbesserungsvorschlag für die Armaturen-Prüfstände. In den Prüfständen werden bei ARI die fertigen Armaturen und Ventile auf ihre Dichtigkeit getestet. Hierfür werden spezielle Prüfflüssigkeiten verwendet. In diesen Flüssigkeiten lagern sich aber im Laufe der Zeit vermehrt Fremdstoffe ab. Einerseits führt dies zu einer erhöhten Fehlerquote bei den Testläufen, andererseits muss die Prüfflüssigkeit als Folge häufig erneuert und entsorgt werden. Zunächst installierten die Energie-Scouts deshalb einen Filter und überprüften die Wirkung. Es zeigte sich hierbei, dass der Filter nur mäßig wirkt und dass der größte Anteil der Fremdstoffe tatsächlich nicht von Produktionsrückständen der Werkstücke kommt, sondern aus der Umgebungsluft stammt. Als Ergänzung zu dem Filter brachten die Auszubildenden deshalb eine spezielle Abdeckung an, welches das Eintreten von Fremdstoffen aus der Umgebungsluft verhindert. Durch die Abschirmung konnte die Verschmutzung des Prüfmediums mit Fremdstoffen effektiv verringert werden. Die Wechselintervalle des Prüfmediums wurden entsprechend verlängert, was zu einer Einsparung von 3.816 Litern Prüfmedium pro Jahr geführt hat. Als positiver Nebeneffekt konnte die Fehlerquote bei Testläufen und damit auch der Arbeitsaufwand für Nacharbeiten reduziert werden. Dem Kostenaufwand von 3.131,50 Euro stehen Einsparungen von 10.977,50 Euro im Jahr gegenüber. Die Amortisationszeit liegt damit bei unter 0,29 Jahren.  Die Energie-Scouts haben ihre Projektergebnisse der Betriebsmittelkonstruktion zur Verfügung gestellt. Diese koordiniert nun die Umsetzung der Maßnahme bei den 60 weiteren Prüfständen an allen drei Standorten. Mit ihrem Projekt haben die Energie-Scouts von ARI-Armaturen den Sonderpreis für Ressourceneffizienz bei der bundesweiten Energie-Scout Besten-Ehrung 2017 gewonnen.…

Gutes Beispiel

…Reduzierung von Abfällen und Steigerung der Ressourceneffizienz Die Jokisch GmbH ist Zulieferer für die metallbearbeitende Industrie. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Herstellung von wassermischbaren und nicht-wassermischbaren Kühlschmierstoffen, Metallbearbeitungsölen, silikonfreien Trennmitteln für die Schweißtechnik, Schneidölen und Rostschutzmitteln. Mit ihren insgesamt 120 Mitarbeiter:innen vertreibt die Jokisch GmbH ihre Produkte in über 55 Ländern. Unter den 35 Mitarbeiter:innen in Oerlinghausen befand sich eine Auszubildende zur Industriekauffrau, die an der Energie-Scout-Schulung der IHK zu Köln teilgenommen hat. Chlorid wird als Leitwert genutzt, um eine Aussage über den Grad der Korrosivität bei wassermischbaren Kühlschmierstoffen zu treffen. Dafür verwendete die Jokisch GmbH bisher spezielle Test-Kits mit drei Chemikalien. Für die Chloridbestimmung werden die Chemikalien allerdings in unterschiedlich großen Mengen benötigt. Dadurch wird eine der drei Chemikalien (Salpetersäure) aufgebraucht, während Reste der zwei weiteren Chemikalien (Indikator CL 500 und Quecksilber (II)-Nitrat) übrigbleiben. Speziell die Entsorgung der Quecksilberverbindung als Sondermüll war bisher kostenintensiv und aufwändig. Der hohe Verbrauch an Test-Kits sollte deshalb durch den Einsatz von zugekaufter Salpetersäure reduziert werden. Nach Prüfung eventuell zusätzlicher Sicherheitsvorschriften bei der Lagerung von Salpetersäure, musste die richtige Konzentration gefunden werden. Die Salpetersäure des Test-Kits hatte eine Konzentration von 3 %, während der lieferbare 10-Liter-Kanister eine Konzentration von 5 % enthielt. Durch eine entsprechende Verdünnung auf 3% konnte eine Menge von 17 Litern gebrauchsfertiger Salpetersäure erzielt werden. Diese Menge an Salpetersäure wird der Jokisch GmbH für ca. 20 Jahre ausreichen. Das Projekt hatte mit geringem Aufwand eine große Wirkung. Durch die Herstellung der Salpetersäure in der richtigen Konzentration werden die Kosten der Test-Kits eingespart. Die beiden anderen Chemikalien sind für die nächsten Jahre ausreichend vorhanden. Positive Nebeneffekte sind der gewonnene Platz im Labor sowie eine Zeitersparnis beim Einkauf. Besonders bemerkenswert war die kurze Amortisationszeit des Projekts von 26 Tagen.…

Gutes Beispiel

…In aller Kürze Energie-Scout-Projekt zum verbesserten Materialtransport in der Produktionsanlage Die RCS Rohstoffverwertung GmbH ist ein zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb. Das Unternehmen bietet individuelle Entsorgungspakete, ist spezialisiert auf den Handel mit Sekundärrohstoffen und übernimmt das Recycling von PET-Flaschen. Die RCS beschäftigt am Standort in Werne ca. 200 Mitarbeiter:innen. Der Transport von Kunststoffflocken (Flakes) erfolgte bisher über Gebläse. Diese sind nicht regelbar und laufen kontinuierlich auf Volllast, um die Flakes in Bewegung zu setzen. Die Folge ist ein unnötig hoher Stromverbrauch. Auch sind die Flakes durch die hohen Strömungsgeschwindigkeiten stark ausgefranst, was die Schüttbarkeit verschlechtert. Ein weiterer Nachteil sind die Staubbelastung und der hohe Geräuschpegel, da die Flakes laut in den Rohren anschlagen. Der Betrieb der Gebläse war folglich ineffizient und kostspielig. Das sollte sich ändern! Die Energie-Scouts entwickelten die Idee, die Gebläse der Anlage (die für den Flake-Transport zuständig sind) zukünftig durch Schnecken auszutauschen. Die Schnecken bieten gegenüber den bisherigen Gebläsen zahlreiche Vorteile: Zum einen sind diese regelbar und laufen nicht auf Volllast, was sich positiv auf den Stromverbrauch auswirkt. Leistungsspitzen können verringert und die Materialzufuhr besser geregelt werden. Außerdem sind die Schnecken leiser und erzeugen kaum Staub. Sie sind zukunftssicher und können durch ihre modulare Bauweise bei Bedarf nachgerüstet werden. Auch kann der Platz in der Anlage zukünftig besser genutzt werden, da die Verrohrungen wegfallen. Durch den Einsatz von Förderschnecken spart das Unternehmen zukünftig bis zu 8.000 Euro pro Jahr. Das Energie-Scout-Projekt verfügt über eine mittlere Amortisationszeit, die anfallenden Kosten von 79.000 Euro amortisieren sich nach 9 Jahren. Die erwartete jährliche Energieeinsparung liegt bei beachtlichen 41.000 kWh. Dies entspricht einer CO₂-Einsparung von 20 Tonnen pro Jahr.…

Maßnahme

Viele Kompressoren in Betrieben sind überdimensioniert und/oder schlecht geregelt. Diese weisen dann oft einen Auslastungsgrad von nur 50 % auf.

Maßnahme

LED-Leuchten sind deutlich effizienter als herkömmliche Leuchtmittel. 2023 ist das Verbot der Inverkehrbringung verschiedener alter Leuchtmittel in Kraft getreten. (IEEKN)