UNK erklärt: Der Reboundeffekt
Auf einen Blick
Ressourcen sparen
Bundesweit
Beschreibung
Effizienzmaßnahmen sind ein wichtiger Hebel für Unternehmen: Sie sparen Kosten, Ressourcen und Energie. Damit die erzielten Einsparungen ihre volle Wirkung entfalten können, lohnt sich ein Blick auf den sogenannten Rebound-Effekt.
Der Reboundeffekt beschreibt ein Phänomen, bei dem durch Effizienzsteigerungen erzielte Einsparungen teilweise wieder verloren gehen. Das kann passieren, wenn Produkte oder Dienstleistungen häufiger genutzt werden und der Ressourcenverbrauch dadurch wieder ansteigt.
Ein Beispiel:
Carsharing kann dazu beitragen, Ressourcen zu sparen, da weniger eigene Autos benötigt werden. Wird Mobilität dadurch jedoch günstiger oder einfacher verfügbar, könnte es dazu führen, dass häufiger das Auto, statt das Fahrrad oder der öffentliche Nahverkehr genutzt wird. Dadurch können die tatsächlichen Einsparungen geringer ausfallen als ursprünglich erwartet.
Die gute Nachricht:
- Effizienzmaßnahmen bleiben ein wichtiger Hebel für Unternehmen.
- Sie senken Kosten und stärken die Wettbewerbsfähigkeit.
- Wer mögliche Rebound-Effekte mitdenkt, kann die Potenziale von Energie- und Ressourceneffizienz besser ausschöpfen.
- Durch klare Ziele und die Überprüfung tatsächlicher Verbräuche lassen sich Einsparungen langfristig sichern.
Der Reboundeffekt zeigt nicht, dass Klimaschutzmaßnahmen wirkungslos sind. Er macht deutlich, wie Unternehmen die Wirkung ihrer Maßnahmen weiter steigern können.