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News von Kooperationspartnern

Resilienz durch Kreislaufwirtschaft

Kooperationsveranstaltung des UNK und der IHK Würzburg-Schweinfurt

11:00
unbegrenzte Plätze

Die aktuellen Entwicklungen in Umwelt und Wirtschaft verdeutlichen die zunehmenden Anforderungen an die Kreislaufwirtschaft in Deutschland. Gleichzeitig eröffnen sich erhebliche volks- und betriebswirtschaftliche Potenziale, insbesondere durch effizientere Ressourcennutzung, technologische Innovationen und neue Geschäftsmodelle.

Vor diesem Hintergrund gewinnen Fragen des sicheren Zugangs zu Rohstoffen, der Nutzung regionaler Ressourcen sowie der Überwindung bestehender Importabhängigkeiten unbegrenzter Recyclingkapazitäten zunehmend an strategischer Bedeutung. Die Veranstaltung greift diese Themenkomplexe auf und vermittelt einen fundierten Überblick über zentrale Handlungsfelder - praxisnah, vernetzt und zukunftsorientiert. 

Die Veranstaltung widmet sich dabei zwei zentralen Themenkomplexen, die sowohl die regionale als auch die globale Dimension der Rohstoffversorgung umfassen.

Block I: Regionale Rohstoffe und Sicherung der Rohstoffversorgung in Unterfranken
Der erste Themenblock beleuchtet die Rohstoffsituation in der Region Unterfranken. Im Vordergrund stehen die wirtschaftlich bedeutendsten heimischen Vorkommen - insbesondere Sand, Gips, Kalkstein, Ton und Naturstein - sowie deren Relevanz für eine stabile Versorgung in Bauwirtschaft, Industrie und Infrastruktur. Ergänzend wird aufgezeigt, welchen wachsenden Beitrag Sekundärrohstoffe und Recyclingansätze zur regionalen Rohstoffversorgung leisten können.
Darüber hinaus werden Planungsansätze kommunaler und regionaler Behörden zur nachhaltgien Steuerung und Sicherung der Rohstoffversorgung vorgestellt. Thematisiert werden raumordnerische und genehmigungsrechtliche Instrumente, laufende Abbauplanungen sowie Strategien zur Flächensicherung und zum Ausgleich konkurrierender Nutzungsansprüche - stets mit Blick auf eine vorausschauende, ökologisch verantwortungsvolle Rohstoffpolitik.

Block II: Globale Rohstoffentwicklungen und lokale Auswirkungen
Der zweite Themenblock richtet den Fokus auf internationale Entwicklungen im Bereich kritischer und strategischer Rohstoffe sowie deren Auswirkungen auf regionale Wertschöpfung und Wettbewerbsfähigkeit. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Unternehmen und Regionen ihre Rohstoffversorgung durch resilientere Lieferketten und den konsequenten Einsatz von Kreislaufwirtschaftskonzepten langfristig absichern können - und damit Importabhängigkeiten gezielt reduzieren.
Anschließend beleuchten Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Unternehmenspraxis anhand konkreter Best Practices, welche Strategien sich in der Praxis bewährt haben: von innovativen Recyclingtechnologien zur Rückgewinnung wertvoller Materialien über die Diversifizierung von Lieferketten bis hin zu Substitutionsansätzen für kritische Rohstoffe. 

Die Veranstaltung versteht sich als Info- und Netzwerkformat, das fundierte Impulse mit praxisorientiertem Austausch verbindet. Ziel ist es, den Teilnehmenden strategische Handlungsansätze zur Stärkung der Rohstoffsicherheit und wirtschaftlichen Resilienz zu vermitteln.

Die Angebote der IHK Würzburg richten sich in erster Linie an Unternehmen aus Bayern. Die Veranstaltung steht jedoch jedem offen.

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