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Erneuerbare Energien nutzen

Die Energiewende steht für ein wichtiges Ziel: Erneuerbare Energien ausbauen und aus fossilen Energieträgern so bald wie möglich aussteigen. Unternehmen tragen dazu bei, indem sie beim Bezug von Energie auf Erneuerbare umstellen, in eigene Erzeugungsanlagen investieren und die Nutzung von Erneuerbaren ermöglichen, z.B. über die Nutzung von Elektromobilität und Wärmepumpen.  

Windräder und Photovoltaik-Anlagen auf einem Feld. Im Hintergrund geht die Sonne auf.

Anders als im Bereich Verkehr und Wärme ist der Anteil der Erneuerbaren am Strom in den vergangenen 30 Jahren vor allem durch den Ausbau von Windenergie- und Photovoltatikanlagen deutlich gesteigert worden. 2021 betrug der Anteil Erneuerbarer Energien am deutschen Bruttostromverbrauch von etwa 750 TWh knapp 42 Prozent. Der Beitrag der Erneuerbaren am Gesamtendenergieverbrauch unter Berücksichtigung von Verkehr und Wärme betrug allerdings nur 19,7 Prozent. Um das 2030-Ziel von 80 Prozent Erneuerbare am Stromverbrauch und die dahinter liegenden Klimaschutzziele zu erreichen, muss sich die Ausbaugeschwindigkeit verdreifachen.

Auf einen Blick: Ihre Vorteile

Konstant niedrige Kosten

Wind- und Solarstrom sind heute bereits die günstigsten Energiequellen. Davon können Unternehmen durch grüne Stromtarife profitieren.

Niedrigerer CO2-Fußabdruck

Unternehmen, die erneuerbare Energien nutzen, verursachen weniger CO2-Emissionen und senken dadurch Ihren CO2-Fußabruck.

Steigerung der Effizienz

Investitionen in erneuerbare Energien haben das Potential, Effizienzsteigerungen in Unternehmen auszulösen. 

Energieunabhängigkeit und Nachhaltigkeit

Gas, Öl und Kohle verlieren stark an Bedeutung. Dadurch steigt der Preis zukünftig deutlich. Investitionen in Erneuerbare steigern die Resilienz eines Unternehmens.

Senkung von Bilanzrisiken

Der Preis je emittierter Tonne CO2 steigt jedes Jahr. Dadurch sind fossile Energieträger ein Bilanzrisiko, das durch Investments in erneuerbare Energien gesenkt werden kann.

Schaffung neuer Arbeitsplätzen

Die Entwicklung von Use-Cases in Unternehmen führt zur Schaffung neuer Arbeitsplatze. Dadurch erhöhen sich Wachstumsaussichten in neuen Geschäftsfeldern.

Bezug von Grünstrom über PPAs

Ein Power-Purchase-Agreement, kurz PPA, ist eine langfristige Vereinbarung zwischen einem Anbieter erneuerbarer Energien und einem Verbraucher über den Kauf von Energie. In einem PPA werden verschiedene Konditionen wie beispielsweise der Umfang der zu liefernden Energiemenge, Preise, Strafen bei nicht Einhaltung des Vertrages und weitere Punkte geregelt.

Weniger

Vorteile von Power-Purchase-Agreements

Langfristige Investion

PPAs sind auf Langfristigkeit angelegt. In volatilen Märkten entsteht damit auf Ebene der Energieversorgung Verlässlichkeit.

Vertrags- und Planungssicherheit

PPAs versetzen Unternehmen in die Lage, langfristige Planungssicherheit im Hinblick auf Energielieferungen zu bekommen.

Risikovermeidung bei Stromein- und Verkauf

Langfristige Lieferverträge reduzieren Lieferrisiken und sind dadurch ein Beitrag zur Resilienz von Unternehmen in unsicheren Zeiten.

Individuelle Vertragsgestaltung

PPAs sind auf die jeweiligen Bedürfnisse eines Unternehmens zugeschnitten. Dadurch erhalten Sie mitunter deutlich bessere Konditionen.

Win-Win für Lieferant und Verbraucher

Langfristig sind die Preise, die im Rahmen von PPAs für Energielieferungen angesetzt werden niedriger als am Markt üblich.

Erreichung von Klimaschutzzielen

PPAs sind ein Investment in die Erreichung der unternehmenseigenen Klimaschutzziele, weil sie auf Ebene der Energielieferung nachhaltige Bedingungen unterstützen.

Arten von PPAs

Es gibt verschiedene Arten von Power-Purchase-Agreements. Darunter fallen:

  1. PPA vor Ort: Erneuerbare Energien, die in der Nähe der Kundenanlage vor Ort produziert werden und von denen ein Unternehmen als Verbraucher Energie abnimmt.
  2. Off-Side PPAs: Erneuerbare Energien die an einem für die Produktionsmenge optimalen Standort produziert und ins Netz eingespeist werden, beispielsweise Off-Shore-Windenergieanlagen. Von diesen bezieht das Unternehmen Energie. Diese PPA-Art lässt sich unterscheiden in physische und nicht-physische PPAs.

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